Der Marsch : Filmabend

Der Marsch ist ein Film (Länge 100 Min.) des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck aus den Entwicklungsländern aus dem Jahr 1990 nach dem Roman von William Nicholson. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.
Ein inzwischen schon zur täglichen Realität gewordenes Phänomen: die Migration von Afrikanern nach Europa auf der Flucht vor Armut - hier wird sie in einem fiktiven Zukunfts-Szenario zu einem Marsch von Menschen, die sich vor dem Hungertod retten wollen. Ein charismatischer Führer, Issa al Mahdi (Malik Bowens), bricht an der Spitze einer Gruppe verzweifelter Menschen aus dem Sudan auf, um nach Europa zu ziehen."


Wann: am  Samstag, den 11. Februar 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsch_%28Film%29
takt-los. A Capella

takt-los: That's what friends are for

Die Sängerinnen und Sänger des Chores takt-los aus Fulda verbindet sowohl eine langjährige Freundschaft als auch die Lust am mehrstimmigen Singen. Mit ihrem Auftritt in Heubach laden sie zu einem kleinen Streifzug durch vierzig Jahre Musikgeschichte ein. Titel wie Java Jive, King of the Road, Top of the World, Dream a Little Dream, Probiers mal mit nem Bass, For the Longest Time und That’s What Friends Are For hat takt-los in der Notentasche, wenn sich der Chor in Heubach vorstellt.


Wann: am  Samstag, den 10. März 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Exkursion Synagoge Heubach (8:00-14:00)

Exkursion Synagoge Heubach

im Rahmen einer Fortbildung Wochenblock IX // Reihe 15 // „Architekt/in, Planer/in Denkmalpflege“
vom 12.03.2012 – 16.03.2012

Instandsetzung: Historische Holzgefüge
Für angehende Architekten und Planer in der Denkmalpflege zeigt das Gebäude in eindrucksvoller Weise die ablesbaren Schritte von der Zustandserfassung bis hin zur Instandsetzung. Die einzelnen Gewerke bilden das breite Spektrum von „Beteiligten“, das Hand in Hand gehende Arbeiten in historischer Bausubstanz. Die Fenster, genauso wie die Fachwerk- und Dachkonstruktion, oder aber die Farbfassungen erzählen die wechselvolle Geschichte des Bauwerks, nicht nur in der Zeit in der es als Synagoge diente, sondern auch von der Zeit „danach“.

Arch. Jürgen Krieg

Wann: am  Freitag, den 16. März 2012 um 08:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach (8.00 - 14.00)
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742 930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.propstei-johannesberg.de
Die BlechBRASSers!

Heinz Zinkand, Leander Strott, Thomas Heimel, (zuweilen Felix Blum) : Flügelhorn und Trompete
Volker Lorenz: Bass;
Max Steffan: Posaune;
Carsten Kirst, Michael Röll : Posaune, Bariton; Basstrompete
Claus Häßler, Posaune
"...Die Formel: 7 Musiker mal 7 Blechblasinstrumente ergibt vielfältigstes "Gebläse". Sie spielen anspruchsvolle, extravagante "Blasmusik" gemessen an allen musikalischen Faktoren: Dynamik, Harmonie, Rhythmik; eine Herausforderung an die Akteure zum musikalischen Genuss der Zuhörer.
"Wir spielen angewandte Blechmusik in allen und für alle Lebenslagen", so die Musiker.

Vom Choral zu Dixie über Klassisches hin zu Filmmusik und Klassikern der Volksmusik reicht die Klangpalette. Eigentlich bekannte Stücke und Melodien - dargeboten mit einer gewissen Portion Witz und Verfremdung. Lassen Sie sich überraschen!


Wann: am  Sonntag, den 18. März 2012 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.blechbrassers.de
Konzert mit dem Klarinettenquartett Windstärke 12

Aus einer Laune heraus, trafen sich vier Klarinettistinnen im Sommer 2007 und beschlossen in dieser Formation weiterhin gemeinsam zu musizieren. Hieraus entstand das Klarinettenquartett: Windstärke 12.

Vor zwei Jahren begeisterten die Musikerinnen ihr Publikum in der Synagoge Heubach mit einem Programm von Klezmer über Schubert bis Vivaldi sowie einigen Eigenarrangements.
Das Programm ihres neuen Konzerts wird noch bekannt gegeben.


Wann: am  Sonntag, den 22. April 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742/496; E-Mail: joma,reitz(.at.)t-online-de
ALIQUANDO - Lieder von Sehnsucht und Suchen

Linda Doernbach - Gesang, Harfen, Citole, Symphonia, Psalterium, Perkussion
Nancy Thym - Gesang, Harfen, Symphonia, Hackbrett, Tanz
Thilo Viehrig - Fidel, Rebec, Portativorgel, Gusli

ALIQUANDO heißt so viel wie "einstmals", "vor Zeiten" oder "es war einmal". Bei den drei Musikern Nancy Thym, Linda Doernbach und Thilo Viehrig werden die Zuschauer in die Welt vergangener Zeiten entführt. In ihren verschiedenen Programmen erscheinen Gestalten die längst verschwunden sind und es erklingt Musik, die vor langer Zeit verklungen ist.

Die Mitglieder von Aliquando haben es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, frühe Musik für mittelalterliche Kapellen, Kirchen und Burgen sowie bei historischen Festen so weit als möglich authentisch darzubieten, wie z.B. Burg Herzberg, die Doppelkapelle der Neuenburg, Schloß Burg, die Krypten von Kloster Memleben und Klosterhäseler, Florenberg, Stadtkirche Wittenberg, Handschriftenabteilung der Hessischen Landesbibliothek Fulda, u.a. Ein großer Teil des Programms besteht daher auch aus sakralen und religiös durchdrungenen weltlichen Liedern. Sie spielen und singen Marien-, Heiligen- und Pilgerlieder begleitet von Rekonstruktionen mittelalterlicher Instrumente nach historischen Vorlagen wie Harfe, Fidel, Rebec, Drehleier und Portativorgel. Durch historische Gewänder, Masken, Tänze und Theaterelemente sind die Programme auch dramatisch wirksam. So werden die Mirakelgeschichten der heiligen Maria musikalisch und szenisch dargestellt. Die sphärischen Klänge von Hildegard von Bingen wechseln sich mit den feurigen Rhythmen spanischer Marienlieder ab. Die 1-, 2- oder 3-stimmigen Lieder spiegeln den tiefen Glauben und das Vertrauen in Maria der Menschen im Mittelalter wider, aber auch eine Liebe und Lebensfreude, die an das Ekstatische grenzt. Viele Lieder sind von mitreißenden Rhythmen geprägt und wurden von den Pilgern auf den Kirchplätzen getanzt. Bei der Darbietung von Aliquando wird zu einigen Liedern, einschließlich eines Totentanzes mit Maske, getanzt. Da das ganze Leben im Mittelalter von tiefer Religiosität geprägt war, sind die Grenzen zwischen geistlichen und weltlichen Liedern fließend und oft ganz aufgehoben. Maria wird häufig wie die unerreichbare Dame des Minnelieds mit tiefsymbolischen, oft fast erotischen Texten verehrt. So erklingen auch weltliche Lieder bei Aliquando, sowie alte Balladen aus Irland und Schottland auf mittelalterlichen Instrumenten begleitet.

Ihr Repertoire reicht vom Freisinger Petruslied (das erste Lied in deutscher Sprache) des 9. Jahrhunderts bis zum Lochhamer Liederbuch (1520) und enthält Lieder und Musik von Hildegard von Bingen (1098-1179), den Minnesängern und Troubadouren des 12. Jhs., Neidhardt von Reuenthal (ca.1190 -1240), der Notre Dame Schule (13. Jh.), dem Carmina Burana Manuskript (13. Jh.), der Jenaer Liederhandschrift (13. bis 14. Jh.), den Cantigas de Santa Maria (13. Jh.), dem Llibre Vermell (14. Jh.), Guillame de Machaut (1300 -1377), dem Squadialupe Codex (italienisches Trecento), dem Codex Engelberg (um 1400), Oswald von Wolkenstein (1377-1445) und viele weiteren anonymen Werke. Dabei können sie sich auf die Epoche der jeweiligen Veranstaltung anpassen. Sie bieten auch Programme mit weltlichen Liedern und Instrumentalmusik sowie Tänze des späten Mittelalters und Frührenaissance mit Tanzanleitung für Besucher.

Nancy Thym ist für ihre Programme, die Erzählung, Harfenspiel und Lied verweben, international bekannt. In ihrer Heimat Kalifornien studierte sie zuerst Theater, Tanz und Ethnologie und später Volkskunde und Musikethnologie. Seit 1978 lebt Nancy Thym in Deutschland, wo sie sich hauptsächlich mittelalterlichen und schottischen Liedern und Balladen sowie außergewöhnlichen Bereichen wie dem Repertoire der Wanderharfenistinnen des 19. Jhs. und der Musik der norwegischen "krogharpe" gewidmet hat. Ihre Forschung wandelt sie stets ins Künstlerische um - Märchen untermalt mit Liedern und Harfenspiel, Balladenkonzerte zu verschiedenen Themen oder "lebendige Geschichte" Programme bei denen sie das Leben im Mittelalter darstellt oder Harfenistinnen verschiedener Epochen verkörpert.

Linda Doernbach ist bildende Künstlerin, Harfenistin und Sängerin. Ein Kunst- und Literatur-Studium erweckte ihr Interesse für das Mittelalter und sie befasst sich seit Jahren mit der Musik, der Kunst und dem Malmaterial dieser Epoche. Kunst studierte sie an der renommierten Städelschule, Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Seit über 10 Jahren gibt sie Malkurse für Kinder beim Programm „Ein Tag im Mittelalter“ auf der Burg Herzberg in Hessen. Sie ist Workshop- und Kursleiterin an der Jugend Kunstschule der Kinder-Akademie Fulda und Dozentin an der Volkshochschule der Stadt Fulda.

Thilo Viehrig ist Instrumentenbauer und Musiker zugleich. Er absolvierte ein naturwissenschaftliches Universitätsstudium, eine Geigenbaulehre und ein Restauratorenstudium für historische Musikinstrumente. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit der Rekonstruktion und Spielweise historischer Instrumente, wobei sein besonderes Interesse den Instrumenten des Spätmittelalters gilt. Er baute das Musikinstrumentenmuseum am Institut für Aufführungspraxis Kloster Michaelstein auf und fertigte Kopien von historischen Musikinstrumenten (Streichinstrumente, Harfen, Clavichorde, Cembali, Portativorgeln) für verschiedene Museen und Musiker an. Zur Zeit beschäftigt er sich mit musikarchäologischen Projekten wie Rekonstruktionen nach frühmittelalterlichen Instrumentenfunden aus Nowgorod in Rußland. Er spielt verschiedene historische Streichinstrumente. Viele der rekonstruierten alten Instrumente, die bei den Vorstellungen von Aliquando gespielt werden, stammen aus seiner Werkstatt.

Zusammen arbeiten sie an einem Projekt ein Zentrum für frühe Musik in einem Gotischen Haus aus dem Jahr 1493 in der Nähe von Naumburg in Ostdeutschland aufzubauen.


Wann: am  Sonntag, den 3. Juni 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.gotisches-haus.com
Dr. Michael Imhof: Fuldaer Juden im Mittelalter

Juden im mittelalterlichen Fulda - von der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Heinrich II. (1019) bis zu ihrer Vertreibung durch Fürstabt von Baden-Durlach im Jahre 1671.

Juden sind wohl seit 1000 Jahren in der Stadt Fulda sesshaft. Ihre ersten urkundlichen Erwähnung stehen im Zusammenhang mit den mittelalterlichen Pogromen zur Zeit der Kreuzzüge (1235) und der Schwarzen Pest (1349) auch in Fulda. In ihrer rechtlichen Stellung gerieten die Juden zu Beginn des 14. Jahrhunderts aus dem kaiserlichen Schutz in die kaiserliche Kammerknechtschaft und schließlich mehr und mehr in die direkte persönliche Abhängigkeit und juristische wie steuerliche Willkür der Landesherren wie die der Fuldaer Fürstäbte. Sie waren ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Auf die Verfolgungen und Mordexzesse folgten aber auch Phasen der Normalität und eines konstruktiven Miteinanders mit der christlich geprägten Umwelt. Im ausgehenden Mittelalter waren die Juden Teil der Gesellschaft in den Städten der Reichsabtei Fulda. Den Kaufmannsgilden und Handwerkszünften waren sie aber ein ständiger Stein des Anstoßes. Sie galten als wirtschaftliche Konkurrenten und wurden fortwährend für wirtschaftliche Schwierigkeiten der christlichen Händler verantwortlich gemacht. Schließlich wurde die ca. 2000 Juden 1671 aus dem Territorium der Fürstabtei Fulda vertrieben, Innerhalb von drei Monaten mussten Sie ihren Besitz veräußern und ihre Heimat verlassen.

Diese Zeitspanne wird Gegenstand des reich bebilderten Vortrages von Dr. Michael Imhof sein.

Imhof ist Herausgeber und Mitautor des neuen Standardwerkes über die Juden in der Region Fulda.

Wann: am  Dienstag, den 5. Juni 2012 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; Telefon: 0170 1868771; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Concert Royal - Karla Schröter

Klassische Barockmusik
Bläserensemble auf historischen Instrumenten

Die Aufführung von Bläsermusik des 18. Jahrhunderts mit dem originalen Instrumentarium der jeweiligen Epochen und Länder ist das Hauptanliegen dieses von der Oboistin Karla Schröter ins Leben gerufene Spezialistenensembles. Hierbei bemüht sich CONCERT ROYAL, Köln ständig, Handschriften oder Erstdrucke "neuer" Werke, die seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr zur Aufführung gekommen sind, in Archiven und Bibliotheken ausfindig zu machen, um sie wieder zum Erklingen zu bringen.

Die Stammbesetzung des Ensembles besteht aus Oboen, Fagott und Cembalo. Ergänzt wird sie je nach Programm von Naturhörnern, Naturtrompete und Viola d'amore; in klassischer Besetzung durch Klarinetten und Englischhörner.

Durch das vielfältige Programmangebot wird das breite Spektrum der Musik höfischer "Hautboisten-Banden" des Barock und auch der Klassik wieder zum Leben erweckt.

CONCERT ROYAL, Köln war u.a. Gast bei Musica Flandrica Belgien, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, dem Rheinischen Musikfest Aachen, dem Deutschen Mozartfest, den Arolser Barockfestspielen, dem Festival Mitte Europa u.v.a.


Wann: am  Samstag, den 28. Juli 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
H. Schedensack : Lesung


Wann: am  Montag, den 0. August 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Israelische Tänze

Mitmach-Tanzen.
Meditative und schwungvolle Tänze aus Israel

Wann: am  Montag, den 0. September 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: (0 64 26) 14 68; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Heiko Ommert and friends: Bossa Nova

Bossa Nova vom Feinsten

Wann: am  Montag, den 0. September 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Leseland Hessen


Wann: am  Montag, den 0. Oktober 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de