Jazzabend mit Heiko Ommert, Götz Ommert und Stefan Randa

Heiko Ommert
Der Saxophonist Heiko Ommert wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. In der Besetzung „ The Ommert Familiy“, ist er bereits in den 80er Jahren im ZDF, dem Aktuellen Sportstudio aufgetreten.
Frühzeitig geprägt, erinnert sein in sich ruhender Stil an die frühen 50-er Jahre im Geiste eines John Coltrane.

Heiko Ommert wird in dieser Formation ergänzt durch seinen Bruder Götz Ommert am Kontrabass, der europaweit bekannt ist. Sein Stil erinnert an den legendären Ray Brown.
Professionell, mit über 25 Jahren Studio- und Bühnenerfahrung, rundet Stefan Randa am Keyboard das Trio ab.

Die Musiker spielen Standards, Balladen, Blues und eigene Stücke.


Wann: am  Freitag, den 27. August 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Tovia ben Chorin spricht über die "jüdische Vision der Auferstehung"

Im Rahmen der jüdisch-christlichen Bibelwoche der EKKW laden wir ein zu einem

Vortrag von Rabbiner Tovia ben Chorin (Sohn von Schalom ben Chorin) mit dem Thema

"Der Prophet Ezechiel und die jüdische Vision der Auferstehung: Parabel oder Wahrheit?"



Wann: am  Mittwoch, den 1. September 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
„Yoram“, Lesung mit Ulrike Kolb

Eine deutsch-israelische Liebesgeschichte
Ulrike Kolb erzählt die Geschichte einer jüdisch-deutschen Liebe, die sich immer wieder gegen die Nachwirkungen der Vergangenheit behauptet und am Ende doch an den ganz normalen Konflikten zu zerbrechen droht.
Zärtlich und melancholisch blickt Carla auf ihre Ehe zurück, die als amour fou in Israel beginnt. So stark und impulsiv die Gefühle Carla und Yoram verbinden, so schmerzhaft schlagen ihnen bald Skepsis und Zweifel entgegen. Kritisch beäugen seine israelischen Freunde die junge Deutsche, und auch Yorams Mutter Aliza ist wenig begeistert von der Wahl ihres Sohnes. In Deutschland geht es dem jungen Paar kaum anders: Die viel und stolz zitierte »Aufarbeitung der Vergangenheit« scheint an der polierten Oberfläche der Realität abgeperlt zu sein.
Aber die Gefährdungen des Glücks kommen nicht nur von außen. Yoram, dem leidenschaftlichen Architekten, gelingt es nicht immer, seine Gefühle von den Albträumen der Kindheit zu lösen. Und auch die drei Frauen in seinem Leben, Aliza, Carla und die Tochter Vered, haben ihre eigenen Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen. Am Ende schlägt Vered entschieden den Bogen in die Zukunft.


Wann: am  Samstag, den 4. September 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lesung von Gudrun Pausewang

Gudrun Pausewang (Foto: Ralph Leupolt)
„Wenn ich später einmal Schriftstellerin werde, dann will ich die Leser ernst nehmen egal wie alt sie sind.“ Dieses Bekenntnis stammt von einem Mädchen namens Gudrun Wilcke. Unter ihrem Künstlernamen Gudrun Pausewang hat die inzwischen 82-Jährige gezeigt, dass sie Wort hält. Viele ihrer nahezu 90 Werke sind keine Kuschel-Lektüre, muten auch den jungen Lesern viel zu. Die Autorin von „Die letzten Kinder von Schewenborn“ und „Die Wolke“ lebt in Schlitz, wo sie lange Jahre als Lehrerin wirkte. Und am Dienstag, 26. Oktober, wird sie in Heubach lesen. Details zum Programm werden in den Medien bekannt gemacht.


Wann: am  Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag von Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt

Mit Dr. Henry G. Brandt kommt eine Persönlichkeit nach Heubach, die in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht zuletzt das Verhältnis zwischen Juden und Christen in der Bundesrepublik geprägt hat. Der emeritierte Landesrabbiner wird in einem Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im deutsch-jüdischen Verhältnis Stellung nehmen. Brandt, 1927 in München geboren, lebt jetzt in Augsburg. Er ist seit 1985 Vorsitzender des Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Einzelheiten zu der Veranstaltung werden in den örtlichen Medien angekündigt.




(Foto: Ralph Leupolt)


Wann: am  Mittwoch, den 3. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag über die biblischen Psalmen (1) von Pfr. Gruber

"Die Welt vor Gott"
Die Psalmen als Ausdruck des Lebens und des Glaubens


Zu den intensivsten Texten der Bibel gehört die Sammlung der 150 Psalmen, die schon die frühe Christenheit für ihren Gottesdienst genutzt hat und die bis heute im Leben jüdischer und christlicher Menschen von herausragender Bedeutung sind. Keine Textsammlung der Bibel hält so viele Sätze bereit, die uns helfen, unser Leben zu formulieren. Doch gehen die Psalmen über einen persönlich-individuellen Gebrauch hinaus, sind sie doch für das Gebet der Gemeinschaft bearbeitet und gesammelt worden.

Der aus Heubach stammende Pfr. Karl Josef Gruber (Koarbalze Koarl), seit 2002 Gemeindepfarrer im Kirchspiel Marburg-Cappel, der zur Zeit am Marburger Bibelseminar das Fach "Auslegung des Alten Testamentes" unterrichtet, spricht zu folgenden Themen:

Die Welt in Bildern – Einführung in die Psalmen
Wieder zum Lob Gottes finden – Klage und Lobpreis in den Psalmen
Es wird regiert – Gott als König der Welt in den Psalmen
Wenn einen die Wut packt – Rachegedanken in den Psalmen

In diesem Rahmen steht der Gottesdienst am 7.11.2010 in der Heubacher Kirche: Das Netz ist zerrissen und wir sind frei (Psalm 124)


Wann: am  Freitag, den 5. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag über die biblischen Psalmen (2) von Pfr. Gruber

"Die Welt vor Gott"
Die Psalmen als Ausdruck des Lebens und des Glaubens


Zu den intensivsten Texten der Bibel gehört die Sammlung der 150 Psalmen, die schon die frühe Christenheit für ihren Gottesdienst genutzt hat und die bis heute im Leben jüdischer und christlicher Menschen von herausragender Bedeutung sind. Keine Textsammlung der Bibel hält so viele Sätze bereit, die uns helfen, unser Leben zu formulieren. Doch gehen die Psalmen über einen persönlich-individuellen Gebrauch hinaus, sind sie doch für das Gebet der Gemeinschaft bearbeitet und gesammelt worden.

Der aus Heubach stammende Pfr. Karl Josef Gruber (Koarbalze Koarl), seit 2002 Gemeindepfarrer im Kirchspiel Marburg-Cappel, der zur Zeit am Marburger Bibelseminar das Fach "Auslegung des Alten Testamentes" unterrichtet, spricht zu folgenden Themen:

Die Welt in Bildern – Einführung in die Psalmen
Wieder zum Lob Gottes finden – Klage und Lobpreis in den Psalmen
Es wird regiert – Gott als König der Welt in den Psalmen
Wenn einen die Wut packt – Rachegedanken in den Psalmen

In diesem Rahmen steht der Gottesdienst am 7.11.2010 in der Heubacher Kirche: Das Netz ist zerrissen und wir sind frei (Psalm 124)


Wann: am  Samstag, den 6. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Texte über das Leben „Verzehl m'r nüscht“ - Rhöner Mundart mit Richard Müller

Der 1946 in Welkers geborene Schriftsteller, Schriftsetzer Grafiker und Maler hält nichts vom weichgespülten Dialekt. Das Leben in der Rhön ist rau, so auch seine Texte. Kurz, knapp, mitunter derb, aber immer prägnant – so schafft er es mit nur sechs Worten ein Rhöner Lebensgefühl zu vermitteln:
So semmer: Römgestanne / knegegange / ömgefalle / ufgestanne.

Wortgewandt mit viel Esprit schafft es, der nach fast vierzig Jahren in Köln – wo er für den WDR Thekenmonologe in Rhöner Platt produziert hat - wieder Heimgekehrte mit „konkreter Lyrik“, Limericks und selbst Haikus das Lebensgefühl in der der Rhön zu vermitteln. Ein echtes Urgestein.


Wann: am  Samstag, den 13. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de