Hinweis auf den restauratorischen Freilegungsschnitt rechts neben der Tür zum Raum der evangelischen Kirchengemeinde.
Diese Schnitte wurden überall im Gebäude von Restauratoren angelegt und gaben Aufschluss über die angebrachten Malungen im Laufe der Geschichte des Gebäudes. Wenn, wie dies im ganzen Gebäude, außer in dem Raum der evangelischen Kirchengemeinde, die Erstfassung, d.h. die Malung, welche das Gebäude zur Bauzeit hatte, gezeigt wird, so ist dies nicht die wirklich freigelegte Malung, sondern eine Aufmalung in exakt derselben Farbe. Auf diese Weise wurden alle darunter befindlichen Malungen, welche alle einen historischen Zeugniswert besitzen, erhalten.
Hinweis auf die Abtrennung des Kellerzugangs.
Diese Abtrennung ist orginal noch aus der Synagogenzeit. Lediglich die Wohnstube des Lehrers ist unterkellert. Von der Kellertreppe aus geht ein kurzer Stichflur, der sogenannte Kellerhals zu diesem Kellerraum. Diese Unterkellerung der Wohnstube ist für Fachwerkhäuser dieses Alters üblich und brachte neben der Kellernutzung dem Wohnraum eine gewisse Fußwärme. Die Treppe zum Obergeschoss ist Bauzeitlich und zeigt sich in der originalen Farbe und Form.