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80 Jahre Vertreibung der Sudetendeutschen – oder wie Familie Gruber aus Zwug nach Heubach kam
21. August / 19:30

Infolge des 2. Weltkriegs verloren mehrere Millionen Menschen ihre angestammte Heimat. Zu den Heimatvertriebenen gehörten auch die Deutschen und Ungarn, die 1945/1946 die Tschechoslowakei verlassen mussten. Viele der „Sudetendeutschen“ wurden nach Hessen „ausgesiedelt“. Der Referent Karl Josef Gruber ist mit dem Egerländer Dialekt seiner Großeltern im Ohr in Heubach aufgewachsen. Seine Vorfahren wurden 1946 aus dem Egerland vertrieben und kamen nach einer Zwischenstation in Nordhessen 1952 nach Heubach, wo sein Großvater einen Bauernhof pachtete. Der ca. 90-minütige Vortrag will Hintergründe der Vertreibung aus den Sudetenländern vor 80 Jahren und ihre Folgen für die Vertriebenen und Dortgebliebenen beleuchten.


