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Holocaust-Gedenken – mit einem besonderen Blick auf das Vernichtungslager Sobibor
25. Januar / 17:00

Die Vereinten Nationen haben den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erklärt. In Deutschland wird dieser Termin oft als „Auschwitz-Gedenktag“ bezeichnet Denn am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee Menschen im Arbeits– und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau – und weil „Auschwitz“ uns oft als Sammelbegriff für die Gesamtheit der Verbrechen des Holocaust dient.
Dadurch verlieren wir oft aus dem Blick, dass es neben den Stätten der „Vernichtung durch Arbeit“ auch reine Vernichtungslager gab: Einrichtungen, deren einziger Zweck darin bestand, die dorthin deportierten Menschen umzubringen. Sie waren auf dem Gebiet des heutigen Polen in Chmelno/Kulmhof, Bełżec, Treblinka und Sobibor eingerichtet worden.
Dadurch verlieren wir oft aus dem Blick, dass es neben den Stätten der „Vernichtung durch Arbeit“ auch reine Vernichtungslager gab: Einrichtungen, deren einziger Zweck darin bestand, die dorthin deportierten Menschen umzubringen. Sie waren auf dem Gebiet des heutigen Polen in Chmelno/Kulmhof, Bełżec, Treblinka und Sobibor eingerichtet worden.
Hans-Jürgen Auth aus Dirlos hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Geschichte des KZ Sobibor auseinandergesetzt. Im Frühjahr hat er einen Gedenkstein gesetzt, der an einen ermordeten Juden aus der Rhön erinnert: Nathan Nordhäuser aus Wüstensachsen wurde dort am 30. April 1945 umgebracht.
Auth wird über die Geschichte Sobibors, aber auch über seine Motivation für dieses besondere Gedenken berichten.
Auth wird über die Geschichte Sobibors, aber auch über seine Motivation für dieses besondere Gedenken berichten.



